{"id":19,"date":"2023-04-21T10:35:40","date_gmt":"2023-04-21T08:35:40","guid":{"rendered":"https:\/\/ma-komparatistik.de\/?page_id=19"},"modified":"2025-09-22T11:47:04","modified_gmt":"2025-09-22T09:47:04","slug":"ueber-uns","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ma-komparatistik.de\/","title":{"rendered":"\u00dcber uns"},"content":{"rendered":"<p>Komparatistik ist eine nahezu ubiquit\u00e4re Arbeitsweise in den medi\u00e4vistischen Literaturwissenschaften. Die Forschungsinteressen richten sich zum einen auf Texte, zwischen denen nachweisbare Beziehungen bestehen, und verfolgen die Transmission und Transformation von Narrativen und \u00e4sthetischen Koh\u00e4renzen durch die Literaturen. Ausgehend von spezifischen Problemstellungen werden zum anderen Texte mit unabh\u00e4ngiger Genese und Rezeption gattungs\u00fcbergreifend miteinander konfrontiert. Unter der Voraussetzung eines erweiterten Literaturbegriffs kommen stets kulturwissenschaftliche und intermediale Fragen in Betracht.<\/p>\n<p>Dennoch wird die komparatistische Ausrichtung der Medi\u00e4vistik viel zu selten zum Gegenstand wissenschaftlicher Reflexion. Das <em>Forum f\u00fcr medi\u00e4vistische Komparatistik<\/em> m\u00f6chte aus diesem Grunde einen Gespr\u00e4chsraum \u00fcber Theorien und Praktiken der Komparatistik er\u00f6ffnen. Wir m\u00f6chten bestehende Forschung zu Gegenst\u00e4nden, Theorien und Methoden einer vergleichenden Literaturwissenschaft des Mittelalters b\u00fcndeln und diskutieren sowie neue Themenfelder erschlie\u00dfen. \u00dcber die europ\u00e4ische Kultur im Westen hinaus, die den Zeitrahmen vorgibt \u2013 8.\u201316. Jahrhundert \u2013 und den Schwerpunkt bildet, interessiert uns Literatur im transkulturellen Kontext.<\/p>\n<p>Um einen internationalen Austausch zu erm\u00f6glichen, laden wir zu regelm\u00e4\u00dfig stattfindenden Online-Vortr\u00e4gen ein, die auf Deutsch, Englisch oder Franz\u00f6sisch gehalten werden. Sie sind jederzeit herzlich willkommen! Die Vortr\u00e4ge werden \u00fcber diese Seite und einen E-Mail-Verteiler angek\u00fcndigt. Bei Interesse melden Sie sich gerne \u00fcber das Kontaktformular an, \u00fcber das Sie den Link zum Vortrag erhalten.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #993300;\">Die Initiatorinnen:<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Beatrice Tr\u00eenca<\/strong> ist Germanistin und Religionswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Mittelalter, ihr Fokus richtet sich vor allem auf \u00e4sthetische und kulturwissenschaftliche Fragestellungen. Von 2012 bis 2020 war sie Juniorprofessorin f\u00fcr \u201eReligion und Literatur in der europ\u00e4ischen Kultur des Mittelalters sowie deren Rezeption mit Schwerpunkt auf der Geschlechterforschung\u201c an der Freien Universit\u00e4t Berlin. 2017 habilitierte sie sich mit der Arbeit \u201eAmor conspirator. Zur \u00c4sthetik des Verborgenen in der h\u00f6fischen Literatur\u201c (erschienen 2019 bei Vandenhoeck &amp; Ruprecht) im Fach \u00c4ltere deutsche Sprache und Literatur an der Universit\u00e4t Hamburg. Zurzeit bearbeitet sie das Heisenberg-Projekt \u201eProduktive Kommunikationsbarrieren in der Literatur des Hoch- und Sp\u00e4tmittelalters\u201c an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin.<\/p>\n<p><strong>Lea Braun<\/strong> ist germanistische Medi\u00e4vistin und Anglistin. Sie war Stipendiatin des Exzellenzclusters \u201eTopoi\u201c in Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universit\u00e4t Heidelberg und im SFB 644 \u201eTransformationen der Antike\u201c. 2017 wurde sie mit einer komparatistischen Arbeit zu den \u201eTransformationen von Herrschaft und Raum in Heinrichs von Neustadt \u201aApollonius von Tyrland\u2018\u201c promoviert. Seit 2017 ist sie wissenschaftliche Assistentin an der Professur f\u00fcr Literatur des fr\u00fchen und hohen Mittelalters an der Humboldt-Universit\u00e4t. Sie forscht unter anderem zu Raum- und Zeitkonzepten in der mittelhochdeutschen Literatur, historischer Narratologie und Mittelalterrezeption.<\/p>\n<p><strong>Julia R\u00fcthemann<\/strong> ist Assistenzprofessorin f\u00fcr germanistische Medi\u00e4vistik an der Universit\u00e4t Genf. Promoviert wurde sie mit einer Arbeit \u00fcber die Poetik des Herzens und der Personifikation (\u201eDie Geburt der Dichtung im Herzen\u201c, erschienen 2021 in den Philologischen Studien und Quellen). Sie war an den Universit\u00e4ten Mannheim und Potsdam in einem komparatistischen DFG-Projekt \u00fcber deutsche und franz\u00f6sische minneallegorische Erz\u00e4hlungen in der ersten Person t\u00e4tig und verbrachte zwei Jahre als Feodor Lynen-Forschungsstipendiatin an der \u00c9cole des Hautes \u00c9tudes en Sciences Sociales (EHESS, Paris). Sie forscht aktuell u.a. zu weiblicher Autorschaft in allegorischen Ich-Erz\u00e4hlungen sowie Hate Speech\/Invektivit\u00e4t in der mittelalterlichen Literatur und Kultur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Komparatistik ist eine nahezu ubiquit\u00e4re Arbeitsweise in den medi\u00e4vistischen Literaturwissenschaften. 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